KATO Berlin. Es soll ein entpannter Prog-Abend mit „Blackfield“ und „Pure Reason Revolution“ werden. Doch während ich so „mein halbes Brot“ trinke und noch vor dem eigentlichen Konzert läuft die Person an mir vorbei, die ich hier wohl am wenigsten erwartet hätte, Jeanette Biedermann.
Da stelle ich mir doch die Frage. Warum muss man Leute eigentlich damit nerven, ihnen zu erzählen welchen Promi man schon mal wann und wo gesehen hat? Gut, es könnte sein das die Konversation an jener Stelle in der, der Promi „das Spielfeld betritt“ eine gewisse Aufwertung erfährt. Es könnte aber genauso sein das man vom Gegenüber als „minderwertig“ angesehen wird – wenn man sonst schon nichts zu bieten hat. Oder kann es sogar soweit kommen, dass eine geschätzte und bewunderte Band angesichts eines anwesenden Promis, den der Gesprächspartner und man selbst, sagen wir mal „nicht sonderlich“ mag, eine Abwertung erfährt. Oder erfährt gar der Promi dadurch, das er bei der geschätzten und hochverehrten Band anwesend ist, eine Steigerung in der seiner Beliebtheit? Das alles weiß ich nicht, vielleicht ist das auch besser so.