Und er ist weg…

22 02 2007

...verständlich

Mein unerschütterliches Vertrauen ist gebrochen. Jahrelang, ach sprechen wir ruhig von Jahrzehnten, fühlte ich keinerlei Unsicherheit, Automaten mit meinem Geld zu füttern damit sie das taten, wofür sie erschaffen wurden – Tickets drucken, Parkscheine ausstellen, zum surfen oder gar um die Zukunft voraussagen – und nun das:

Berlin, U-Bahnhof Yorckstraße. Sanft fahre ich mit meinem Finger über die Scheibe des BVG-Automaten und stoppe beim Gruppenticket. Die Wahl fällt nicht schwer, wir sind zu dritt. Und so führe ich, feinfühlig wie ich nun mal bin, den sauber entfalteten 10 EUR-Schein in den dafür vorgesehenen Schlitz. Die größte Fehlermeldung die ich jemals gesehen habe popt auf und dann… nichts! Sämtliche Funktionen scheinen deaktiviert. Nichts geht mehr. Nach etwa 30 Sekunden schaltet der Automat wieder auf seinen Urzustand. Gemütlich wie er da steht, behält er natürlich meine 10 EUR ein… wer hat’s verdient, wenn nicht er?!


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