Wertstoffkette

26 06 2007

Quelle (http://www.at-mix.de/)Quelle (http://www1.istockphoto.com)Quelle (http://pix.contentmaster.ch/)

Einen sehr interessanten Artikel hat Jörg Langer, ehemaliger Chefredakteur der „Gamestar“, zum Thema Budgetspiele verfasst.

Einige Monate nach der Erstveröffentlichung der Spiele gehen diese häufig in die Zweit- oder Drittvermarktung. Die Titel werden dann für einen Bruchteil des Vollpreises (5 bis 20 EUR) über diverse Handelskanäle vertrieben. Das Geschäft scheint sich zu lohnen. Einige Spieletitel wie „Gothic 2“ verkaufen sich laut Dietmar Tönges, dem Vertriebsleiter von Koch Media, rund 200.000 mal in der Budgetversion.

Interessant ist ebenfalls die Bemerkung von Peter Schroer, Geschäftsführer von ak tronic. „Angeblich kommen auf jedes Original sechs Raubkopien. Ich glaube aber, ohne die Möglichkeit der Raubkopie würden diese sechs Kopien einfach wegfallen, statt sich in Vollpreis-Verkäufe umzuwandeln.“.

Den kompletten Artikel gibt es  hier.





Mario & Co Recycelt

26 06 2007

http://static.flickr.com/29/54091440_92ffd491c9.jpg
Nintendo recycelt mit der „Virtual Console“ alte Konsolen Titel des NES, Turbografx, Sega Mega Drive, SNES und Nintendo 64 auf der Wii. An sich schön und gut und von Big N eine clevere Idee sich den einen oder anderen Euro dazuzuverdienen. Auch für die Wii-Benutzer ist es attraktiv und komfortabel die einmal „installierten“ Spiele direkt auf der Konsole zu haben. Ist man mit seiner Wii mal bei Freunden, so hat man, sofern man sich VC-Spiele gekauft hat, die Games gleich parat. Ohne lästige Medien mit sich schleppen zu müssen. Doch dennoch wiegen einige Kritikpunkte schwer.

Die Preise der VC-Titel stehen in keinem Verhältnis zu den Tatsächlichen Marktpreisen der Spiele. Viele sind weit über 15 Jahre alt und kosten selbst ohne Verpackung und festes Handbuch zwischen 5 und 10 EUR im Wii-Shop. Da bei Nintendo für VC-Spiele weder große Produktions- noch Vertriebskosten anfallen, sind die Preise nicht nachvollziehbar. Vor allem dann nicht, wenn einige Titel bereits kostenlose Beilage in Magazinen waren.

Wer noch im Besitz alter Konsolen Titel ist, die jetzt auch über die VC vertrieben werden, der muss dennoch, sollte er sie auf der Wii spielen wollen, zahlen. Und das obwohl die Spiele lediglich emuliert werden. Sprich keine technischen Verbesserungen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist das ausschließliche Nutzungsrecht der erworbenen VC-Spiele auf der eigenen Konsole. Die Spiele können nämlich nur auf der Konsole gespielt werden, auf der sie runtergeladen wurden. Sollte man irgendwann seine Konsole verkaufen oder durch ein neueres Modell ersetzen, so bleibt einem nichts anderes übrig auch die Spiele mit abzugeben.

Das sich mit der VC sicher gutes Geld verdienen lässt, ist mehr als wahrscheinlich. Unwahrscheinlich hingegen ist, das Nintendo die Kritikpunkte an der VC überdenkt und etwas ändert.





Mal eben festgehalten

22 06 2007

Prog-Rock hat es bei last.fm grundsätzlich schwerer häufig gescrobbelt zu werden. Während ein guter Prog-Titel gern mal seine 30 min. läuft, kann ein Pop-Song in dieser Zeit 10 mal seine Runde drehen. Aus diesem Grund ein handerlesener Blog-Scrobble:

  • IQ – The Narrow Margin 19:59 min
  • Marillion – Interior Lulu 15:14 min
  • Porcupine Tree – Moonloop 17:04 min
  • Spock’s Beard – The Great Nothing 27:01 min
  • Explorers Club – Fate Speaks 15:59 min
  • IQ – Harvest Of Souls 24:24 min
  • IZZ – Deafening Silence 21:36 min
  • Neal Morse – The Door 29:13 min
  • Ryo Okumoto – Close enough 18:56 min
  • The Flower Kings – The Truth Will Set You Free 31:01 min
  • Transatlantic – All Of The Above (Stolt Mix) 31:02 min





Das doppelte DODchen

21 06 2007

(Quelle: http://www.wog.ch/assets/img250/pc/pc_daydefeatsource.jpg)

(Quelle: http://www.wog.ch/assets/img250/pc/pc_daydefeatsource.jpg)

Preispolitik hat nicht immer unbedingt etwas mit Logik zu tun. Aber wie Entwickler Valve dazu kommt, für den Download (!) von „Day of Defeat : Source“ über ihre eigene Online-Vertriebsplattform Steam $19.95 zu verlangen, bleibt mir ein Rätsel. Das Spiel gibt es in der „EA Most Wanted“-Edition bereits für Schlappe 9,95 EUR im Laden und das mit Hülle und DVD. Man blecht also für den reinen Download knapp das Doppelte und hat nicht mal etwas in der Hand. Man könnte nun vermuten, dass sich Publisher EA und Entwickler Valve nicht ganz einig sind, was den Preis betrifft oder Valve einfach ein paar Dollar an EA vorbei verdienen will, Steam gehört immerhin Valve. Doch dem nicht genug. EA will Valve in nichts nachstehen und bietet immernoch eine Hochpreis DOD:S Version für 19,90 EUR. Gleicher Inhalt wie die 9,95 EUR Version. Bravo! Was nichts kostet ist auch nichts Wert.





Keine Party – Kein Bachelor

20 06 2007

Toto Hose in MW (Quelle: http://www.guennersen.de/wp-content/uploads/2006/11/tote%20hose.jpg)

Das Mittweida nicht unbedingt die Partystadt ist, ist nichts neues. Das seit ein paar Monaten im Club Flaute herrscht, auch nicht. Aber das nach dem „Mogul Award“ nur gut 10 Feierwütige Lust auf Party haben ist selbst mir neu. Was ist hier los? Ist mit dem Bachelor das Studium schwerer geworden, so dass die Zeit zum abtanzen fehlt? Da lässt sich sicher eine Menge hineininterpretieren. Vielleicht ist es wirklich so, dass das „zusätzliche“ vierte Jahr beim Diplom, sonst zum Party machen drauf geht. Da hatte sich wohl damals jemand was dabei gedacht. Möglich wär’s…





Leg den Cache

14 06 2007

Das Wetter zur Zeit ist Spitze. Was man da alles herrliches unternehmen kann. Ich für meinen Teil fahre gerne mit dem Rad. Über Stock und Stein, Asphalt und Teer. Mal 30, mal 60 und auch mal mehr Kilometer. Da ich nun aber alle guten Strecken in der näheren Umgebung bereits restlos „abgegrast“ habe und ich Lust auf was anderes hatte, jedoch nicht auf mein Bike verzichten wollte, galt es sich was neues zu suchen.Tatataaaaa…. Geocaching

Geocaching Logo

Ok, ok. Geocaching ist nix wirklich neues. Und eigentlich ein alter Hut aber dennoch hat es mich gepackt. Eine nette Abwechslung. Vielleicht sollte ich noch kurz erklären was es mit Geocaching auf sich hat.

Also, das im Prinzip ist es recht einfach. Geocaching ist eine Art von Schnitzeljagd per GPS. Auf der ganzen Welt sind unzählige kleine bis große Geocaches (engl. cache: „geheimes Lager, Depot“) versteckt. Die Lage und Koordinaten dieser Caches kann man im Internet über www.geocaching.com abrufen. Mit Hilfe eines GPS-Empfängers kann man sich dann auf die Suche nach den versteckten Caches machen. Mal mehr, mal weniger erfolgreich, denn die Schwierigkeitsstufe einen „Schatz“ zu finden variiert von Cache zu Cache. In den Caches, die häufig aus Plastikdosen oder Munitionskisten bestehen, befinden sich dann meist kleine Gimmicks oder diverser Kram. Nach dem Prinzip man nimmt was raus und tut was rein. In ein Logbuch im inneren des Caches datiert man den Fund und legt ihn für die nächsten Sucher wieder zurück.

Nachdem ich mit meinem Mitbewohner schon einige dieser Caches „gehoben“ habe, wollten wir nun einen eigenen „legen“. Wir fuhren zwei Stunden mit dem Rad um einen geeigneten Platz für unser Versteck zu finden. Und da war er, ein wunderschöner Platz an einem steilen Hang, direkt neben der Leuchtenburg. Im Wurzelwerk einer Buche sollte der Cache dann sein Dasein fristen. Also nix wie rein damit und ab nach Hause – Cache anmelden. Kaum war der Cache angemeldet, schon gab es die ersten die ihn „gehoben“ haben und sich über dessen Inhalten freuten. Ein tolles Gefühl.

Und da liegt der Cache. Na ja, noch ein Stück den Berg hinauf.

Blick vom Cache





No Bock auf Blog

14 06 2007

Flagge Südafrika

Ja, ich bin wahrlich kein großer Blogger. Als ob ich das nicht schon vor dem Eröffnen dieses kleinen privaten Blogs gewusst hätte aber diese Online-Schmierseite soll einen Nutzen erfüllen. Hah!

Im August fliege ich für ein Semester nach Südafrika und dort werde ich auch studieren. Genauer gesagt in Bloemfontein. Hier einige City Hardfacts:

  • 1912 wurde hier der Afrikanische Nationalkongress (ANC) gegründet
  • Geburtstadt J.R.R. Tolkien
  • etwa 500.000 Einwohner
  • Sitz des obersten Berufungsgerichtes

 

Und um ein paar Informationen und Berichte aus Südafrika der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, gibt es diesen Blog.  Aber bloggen will gelernt sein – momentan steht alles noch auf „Kein Bock auf Blog“.