Messenpanik!

25 02 2008

Leipziger Messe GmbH

Nun ist es amtlich. Der BIU e.V. (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) plant zusammen mit der Kölnmesse GmbH für 2009 eine Spielemesse in Köln. Das Ganze soll unter dem Titel „GAMESCom“ laufen, da die Leipziger Messe GmbH verständlicherweise den Titel der „Games Convention“ nicht einfach so abtreten wollte.

Das ist das Ergebnis eines seit Jahren andauernden Kampfes. Gekämpft wurde statt mit Vernunft mit Holzhammer-Argumenten, wie der schlechten Verkehrsanbindung Leipzigs oder den überbelegten Hotels zur GC-Zeit.

Das die Entfernung vom Flughafen Leipzig bis hin zum Messe Areal schlappe 11 km beträgt, der Flughafen über einen Bahnanschluss der Deutschen Bahn verfügt, die Autobahnen A14 in unter 1 km und die A9 nach Berlin und München in knapp 15 km Entfernung am Messegelände liegen, scheint niemanden zu interessieren.

Es ist schon verrückt, denn zeitgleich mit der Ankündigung des BIU, gewinnt die Messestadt Leipzig den Conga-Award für das beste Kongreßzentrum Deutschlands. Damit bleiben 400 Veranstaltungsorte u.a. auch Köln hinter dem Congress Center Leipzig.

Die „Games Convention“ in Leipzig war eine Erfolgsgeschichte. Fanden sich im Jahr 2002 noch 166 Aussteller und rund 80.000 Besucher in Leipzig ein, so waren es 2007 bereits 503 Aussteller und rund 185.000 Besucher [1].

Theoretisch wäre es möglich, auch 2009 die „Games Convention“ in Leipzig stattfinden zu lassen, allerdings gehören dem BIU die weltweit größten Spielehersteller wie EA, Activision oder Nintendo an, was sicher auch den Rest der Branche nach Köln wandern lässt. Das Ende der GC ist wohl damit besiegelt.

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[1] Leipziger Messe, Pressemeldung,
„GC 2007 geht mit Rekordbilanz zu Ende“ – 26. August2007





Auch vor 65 Jahren war Gras grün

11 02 2008

Viele Weltkriegsshooter haben eines gemeinsam. Nicht etwa das immer gleiche Szenario, das selbe Waffenarsenal oder die sich immer gleichenden Missionsziele. Nein, hier geht es um ein Gestaltungsmittel, denn im Großteil der Levels und Areale herrscht häufig triste Farblosigkeit. Als Spieler zieht man mit Infanterieregimentern durch fahle Straßenviertel mit grau verputze Gassen, sprengt U-Boote in aschefarbenen Hallen oder gibt seinen bleichen Kollegen Feuerschutz.

http://www.nzgamer.com/http://ps3.pspfreak.de/flickr.com

(v.l.n.r. Brothers In Arms; Call Of Duty 2; Medal Of Honor: Airborne)

Sicher, Straßen und Stadtteile wirken nun mal grau aber auch Wiesen und Wälder werden blass und farblos dargestellt. Man möchte meinen vor gut 65 Jahren war neben Frieden auch Farbe Mangelware. Heute kennt man den Zweiten Weltkrieg meist nur durch Schwarz-Weiß Aufnahmen und kann sich deshalb diese Zeit nur schwer in „bunt“ vorstellen, doch auf Dauer wirkt diese Schlichtheit einfach nur ermüdend.

Wenn schon Spiele mit dem immer gleichen Thema Weltkrieg veröffentlicht werden, dann doch demnächst bitte mit mehr Farbe. Wofür haben Walter Bruch und Co. sonst gearbeitet?! Danke.





Mal so richtig abhängen…

6 02 2008

Nachdem ich in Südafrika „Biltong“ kennen- und liebengelernt habe, gehe ich nun selbst in die Biltong-Produktion.

Problematisch ist allerdings das Klima in unserer Region. Es ist zu feucht und kühl um das gewürzte Fleisch zu trocknen. Aus diesem Grund musste eine Biltong-Box gebaut werden, in der das Fleisch für mehrere Tage aufgehängt werden kann. Gesagt getan.

biltongbox.jpg

So, das Fleisch ist nun gewürzt und eingelegt und hängt bereits seit 30 h. 3-4 Tage kann es noch. Ich bin gespannt ob es gelingt. Fortsetzung folgt…

boxinnen.jpgbiltong.jpg

Ich hoffe das Fleisch ist nicht so zäh wie die dieser Blogeintrag.