Spontaneous Adventure Generator

22 03 2009

15:59 Uhr. Ich stehe am Rande eines Ackers. Ich prüfe nach: N 50° 58.767 / E 11° 55.434, die Position ist richtig. Starker Wind bläst mir in mein sonnengegerbtes Gesicht und ich warte darauf, dass die Flüssigkristallanzeige auf meinem Mobiltelefon 16:00 formt. Dann ist es soweit. Ich habe es geschafft. Ein Gefühl von Stolz durchzieht mich. Ich zücke den Fotoapparat und halte diesen Moment und die Position fest.


Fünf Minuten später sitze ich bereits in meinem Wagen und denke mir, dass ein paar mehr Menschen am Feldrand nicht hätten schaden können. Zusammen hätten wir Kuchen gegessen, Twister gespielt oder einfach nur erzählt aber leider war ich allein. All das denke ich mir und fahre nach Hause.

Mein erster Geohash.





Tausche 80 kg Sekundärrohstoffe gegen Formel-1-Wagen

16 12 2008

Aus gegebenem Anlass:

...na es geht doch!

...na es geht doch!

20 Jahre sind vergangen, seit diesem denkwürdigen Tag im Dezember 1988. Doch nach wie vor ist Umweltschutz, Klimaerwärmung und Recycling in aller Munde. Ich war bereits vor 20 Jahren an vorderster Front dabei. Warum es als Auszeichnung einen ozonlocherweiternden Formel-1-Flitzer auf die Hand gab, versteh ich bis heute nicht. Wo ist der eigentlich abgeblieben?





Perlen vor die Säue werfen

19 09 2008

Wow…gut zweieinhalb Monate ist es her, seit ich meinen letzten Eintrag in die Kiste gekloppt habe. Mittlerweile geht es drunter und drüber und das Diplom, das diplomiert.

Aus diesem Anlaß hier ein Mix an Perlen, die ich in der blogfreien Zeit entdeckt habe. Und bei einem „aaaaaaaaaalt!“, gibt’s auf die Schnauze!

Billy Joel – The Stranger

Billy Joel

Die 8. Gardearmee

Die 8. Gardearmee

Portal

http://www.the3dzone.de

Quelle: http://www.the3dzone.de

Die Sophienheilstätte

Solid – Fishbowl Memories

Brügge sehen…

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit (das königliche „Ihr“)!





Manchmal dauert’s eben, bis es wieder zündet…

1 06 2008

Das ich das noch erleben durfte. Fantastisch! Ich bin noch immer begeistert.

Vorgeschichte: Vor gut sieben Jahren, es war spät in der Nacht und ich zappte mal wieder gelangweilt durch’s TV, da blieb ich beim Kulturprogramm auf 3sat hängen. Dort standen drei, mit Gitarren behängte, südländisch aussehende Typen auf der Bühne und legten eine Performance hin, die ihresgleichen sucht. Fliegende Instrumente, rauchende Gitarren, Akrobatik, Rhythmus und Witz. Kurzum, ein echtes Feuerwerk der Unterhaltung.

Ich recherchierte damals einige Zeit im Netz, um ein paar Informationen über diese „Höllenhunde“ zu bekommen. Doch vergeblich, so richtig wollte mir das Web 1.0 nichts Preis geben. Jahre vergingen…

Vor zwei Tagen sah ich doch tatsächlich ein Plakat direkt neben meiner Wohnung, hier in Kronberg. „Paul Morocco & Olé“ stand da. Darauf die Fratzen des vor sieben Jahren „erzappten“ Trios. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Dort stand tatsächlich etwas von einer zweistündigen Show und das auch noch kostenlos. Toll!

Lange Rede…

Der Abend war fantastisch! Die Performance nicht in Worte zu fassen.

Am besten man macht sich selbst ein Bild (und den Ton etwas lauter).





Geocaching 2.0

7 08 2007

Wem normale Caches auf die Dauer zu langweilig sind, der sucht Nachtcaches. Das Prinzip ist ähnlich aber dennoch nicht mit normalen cachen zu vergleichen.

Man rüstet sich mit ordentlichen Taschenlampen aus, sucht die Startkoordinate und dann läuft man in schwärzester Nacht tief in den Wald hinein. Vereinzelt findet man an Bäumen angebrachte fluoroszierende Hinweise. Die man nach neuen Informationen auf den Finalen Punkt absucht. Ein Riesenspaß und vor allem gibt es bei fortgeschrittener Stunde auch einen nicht zu unterschätzenden Nervenkitzel. Denn wenn es plötzlich neben einem raschelt und schnauft, dann fühlt man sich schon ein wenig der feuchten Hose nah.

Und so sieht man aus, nachts im Wald, mit Taschenlampen und voller Elan.

cache.jpg

Unser zweiter Nachtcache führte uns auf den Ettersberg nahe Weimar. Der Berg ist hauptsächlich bekannt für das ehemalige größte Konzentrationslager auf deutschem Boden. Das KZ Buchenwald. Aber was viele nicht wissen, dort gibt es auch ein Schloss und genau dort sollte der Nachtcache zu finden sein. Durch die Zeitgeschichte ohnehin schon genug gegruselt, ging es dann mit flauem Magen nachts durch den Ettersberger Wald…

Man beachte unsere ängstlichen Kommentare.

…leider ließen danach unsere Taschenlampen so stark nach das wir die Suche abbrechen mussten. Aber wir kommen zurück!





Mal eben festgehalten

22 06 2007

Prog-Rock hat es bei last.fm grundsätzlich schwerer häufig gescrobbelt zu werden. Während ein guter Prog-Titel gern mal seine 30 min. läuft, kann ein Pop-Song in dieser Zeit 10 mal seine Runde drehen. Aus diesem Grund ein handerlesener Blog-Scrobble:

  • IQ – The Narrow Margin 19:59 min
  • Marillion – Interior Lulu 15:14 min
  • Porcupine Tree – Moonloop 17:04 min
  • Spock’s Beard – The Great Nothing 27:01 min
  • Explorers Club – Fate Speaks 15:59 min
  • IQ – Harvest Of Souls 24:24 min
  • IZZ – Deafening Silence 21:36 min
  • Neal Morse – The Door 29:13 min
  • Ryo Okumoto – Close enough 18:56 min
  • The Flower Kings – The Truth Will Set You Free 31:01 min
  • Transatlantic – All Of The Above (Stolt Mix) 31:02 min





Leg den Cache

14 06 2007

Das Wetter zur Zeit ist Spitze. Was man da alles herrliches unternehmen kann. Ich für meinen Teil fahre gerne mit dem Rad. Über Stock und Stein, Asphalt und Teer. Mal 30, mal 60 und auch mal mehr Kilometer. Da ich nun aber alle guten Strecken in der näheren Umgebung bereits restlos „abgegrast“ habe und ich Lust auf was anderes hatte, jedoch nicht auf mein Bike verzichten wollte, galt es sich was neues zu suchen.Tatataaaaa…. Geocaching

Geocaching Logo

Ok, ok. Geocaching ist nix wirklich neues. Und eigentlich ein alter Hut aber dennoch hat es mich gepackt. Eine nette Abwechslung. Vielleicht sollte ich noch kurz erklären was es mit Geocaching auf sich hat.

Also, das im Prinzip ist es recht einfach. Geocaching ist eine Art von Schnitzeljagd per GPS. Auf der ganzen Welt sind unzählige kleine bis große Geocaches (engl. cache: „geheimes Lager, Depot“) versteckt. Die Lage und Koordinaten dieser Caches kann man im Internet über www.geocaching.com abrufen. Mit Hilfe eines GPS-Empfängers kann man sich dann auf die Suche nach den versteckten Caches machen. Mal mehr, mal weniger erfolgreich, denn die Schwierigkeitsstufe einen „Schatz“ zu finden variiert von Cache zu Cache. In den Caches, die häufig aus Plastikdosen oder Munitionskisten bestehen, befinden sich dann meist kleine Gimmicks oder diverser Kram. Nach dem Prinzip man nimmt was raus und tut was rein. In ein Logbuch im inneren des Caches datiert man den Fund und legt ihn für die nächsten Sucher wieder zurück.

Nachdem ich mit meinem Mitbewohner schon einige dieser Caches „gehoben“ habe, wollten wir nun einen eigenen „legen“. Wir fuhren zwei Stunden mit dem Rad um einen geeigneten Platz für unser Versteck zu finden. Und da war er, ein wunderschöner Platz an einem steilen Hang, direkt neben der Leuchtenburg. Im Wurzelwerk einer Buche sollte der Cache dann sein Dasein fristen. Also nix wie rein damit und ab nach Hause – Cache anmelden. Kaum war der Cache angemeldet, schon gab es die ersten die ihn „gehoben“ haben und sich über dessen Inhalten freuten. Ein tolles Gefühl.

Und da liegt der Cache. Na ja, noch ein Stück den Berg hinauf.

Blick vom Cache





Für lau

23 04 2007

Seltsam. Manchmal gehen doch die dollsten Sachen an einem vorbei. Nachdem ich recht spät erst auf den Trackmania Nations Zug aufgesprungen bin, hat mich nun das Gitarrenfieber erreicht. Ich konnte dem ganzen Guitar Hero Hype nie etwas abgewinnen. Engstirnig wie ich nun mal sein kann dachte ich mir: „Wer Gitarre spielen will,  soll sich eine kaufen und üben! Aber nicht auf einer per USB verkabelten Plastegitarre rumdrücken. Wie uncool!

Frets On Fire Logo

Oh, wie falsch ich doch lag. Nun habe ich mir aus reiner Neugier „Frets On Fire“ besorgt. Ein Guitar Hero Clone für lau. Einmal die kostenlose PC Variante installiert, mit Musiktiteln gefüttert und ab geht die Post. Im Gegensatz zur Konsolenversion drückt man hier statt auf der ollen Plastegitarre auf der PC-Tastatur herum. Das klingt nicht nur blöde, sieht auch verdammt bescheuert aus. Macht aber umso mehr Spaß.

Wer’s nicht kennt, dass Spielprinzip ist einfach erklärt. Zu Rhythmus und Musik muss man einfach nur verschiedene Tasten in der richtigen Reihenfolge drücken. Aber sollte man das fehlerfrei schaffen, wird man mit atemberaubenden Solis belohnt. Und seltsamerweise hat man wirklich das Gefühl die Gitarrenspur zu spielen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es fühlt sich fast so gut an wie auf einer Bühne vor Leuten zu klampfen. Sollte man aber daneben greifen, dann bestraft einen das Programm mit einem schiefen Ton. Aber das kann mich nicht davon abhalten auch weiterhin die Tastaturgitarre zu schwingen, auch wenn ich die, wie meine E-Gitarre, eines Tages an den Nagel hängen werde.





Der Promifaktor

22 02 2007

Blackfield

Jeanette Biedermann

KATO Berlin. Es soll ein entpannter Prog-Abend mit „Blackfield“ und „Pure Reason Revolution“ werden. Doch während ich so „mein halbes Brot“ trinke und noch vor dem eigentlichen Konzert läuft die Person an mir vorbei, die ich hier wohl am wenigsten erwartet hätte, Jeanette Biedermann.

Da stelle ich mir doch die Frage. Warum muss man Leute eigentlich damit nerven, ihnen zu erzählen welchen Promi man schon mal wann und wo gesehen hat? Gut, es könnte sein das die Konversation an jener Stelle in der, der Promi „das Spielfeld betritt“ eine gewisse Aufwertung erfährt. Es könnte aber genauso sein das man vom Gegenüber als „minderwertig“ angesehen wird – wenn man sonst schon nichts zu bieten hat. Oder kann es sogar soweit kommen, dass eine geschätzte und bewunderte Band angesichts eines anwesenden Promis, den der Gesprächspartner und man selbst, sagen wir mal „nicht sonderlich“ mag, eine Abwertung erfährt. Oder erfährt gar der Promi dadurch, das er bei der geschätzten und hochverehrten Band anwesend ist, eine Steigerung in der seiner Beliebtheit? Das alles weiß ich nicht, vielleicht ist das auch besser so.