Das Wetter zur Zeit ist Spitze. Was man da alles herrliches unternehmen kann. Ich für meinen Teil fahre gerne mit dem Rad. Über Stock und Stein, Asphalt und Teer. Mal 30, mal 60 und auch mal mehr Kilometer. Da ich nun aber alle guten Strecken in der näheren Umgebung bereits restlos „abgegrast“ habe und ich Lust auf was anderes hatte, jedoch nicht auf mein Bike verzichten wollte, galt es sich was neues zu suchen.Tatataaaaa…. Geocaching

Ok, ok. Geocaching ist nix wirklich neues. Und eigentlich ein alter Hut aber dennoch hat es mich gepackt. Eine nette Abwechslung. Vielleicht sollte ich noch kurz erklären was es mit Geocaching auf sich hat.
Also, das im Prinzip ist es recht einfach. Geocaching ist eine Art von Schnitzeljagd per GPS. Auf der ganzen Welt sind unzählige kleine bis große Geocaches (engl. cache: „geheimes Lager, Depot“) versteckt. Die Lage und Koordinaten dieser Caches kann man im Internet über www.geocaching.com abrufen. Mit Hilfe eines GPS-Empfängers kann man sich dann auf die Suche nach den versteckten Caches machen. Mal mehr, mal weniger erfolgreich, denn die Schwierigkeitsstufe einen „Schatz“ zu finden variiert von Cache zu Cache. In den Caches, die häufig aus Plastikdosen oder Munitionskisten bestehen, befinden sich dann meist kleine Gimmicks oder diverser Kram. Nach dem Prinzip man nimmt was raus und tut was rein. In ein Logbuch im inneren des Caches datiert man den Fund und legt ihn für die nächsten Sucher wieder zurück.
Nachdem ich mit meinem Mitbewohner schon einige dieser Caches „gehoben“ habe, wollten wir nun einen eigenen „legen“. Wir fuhren zwei Stunden mit dem Rad um einen geeigneten Platz für unser Versteck zu finden. Und da war er, ein wunderschöner Platz an einem steilen Hang, direkt neben der Leuchtenburg. Im Wurzelwerk einer Buche sollte der Cache dann sein Dasein fristen. Also nix wie rein damit und ab nach Hause – Cache anmelden. Kaum war der Cache angemeldet, schon gab es die ersten die ihn „gehoben“ haben und sich über dessen Inhalten freuten. Ein tolles Gefühl.
Und da liegt der Cache. Na ja, noch ein Stück den Berg hinauf.
