Yeeees!Ehm…Noooo! Yo?!

19 05 2008

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Ja, unglaublich aber wahr. Es gibt mich noch.

Es ist die Zeit des Umbruchs, des Aufbruchs, der neuen Ufer, des Anknüpfens und des Neubeginns. Sprich, Zeit für das Diplom.

Gleich vorweg die gute Nachricht, ich habe mir einen Jugendtraum erfüllt. Ein Job in der Spielebranche. Ob es wirklich von Vorteil ist seine eigenen Träume zu erfüllen, das wird sich noch zeigen.

Aber nun zu den Details. Die Details, die ich als offizieller Geheimnisträger der Entertainmentindustrie berechtigt bin, preiszugeben. Seit Mai arbeite ich für einen Dienstleister im Computer- und Konsolenspielebereich. Das heißt von der Spieleplanung über die Quality Assurance, bis hin zum Marketing und der PR ist alles dabei.

Wie könnte es auch anders sein, ich bin für den Bereich PR und Marketing tätig. Der Brancheneinblick ist wirklich spannend, auch wenn ich einiges noch mit sehr kritischen und sicher auch teilweise „naiven Augen“ betrachte.

Die Regeln im Game-Business scheinen auf den ersten Blick recht eingefahren. „Wir haben das Geld, also regeln wir das auch nach unserer Art!“. Sicher, das ist nichts neues aber so live und in Farbe wirken manche Dinge eben stärker und intensiver.

So ich muss weiterclippenarbeiten….





Schnippelmeister

23 11 2007

Das Semester an der CUT ist so gut wie vorbei. Das wir neben dem Braaien und Reisen auch feste studieren, beweist dieser Eintrag. Gestern war der Termin für die Abgabe unseres letzten Projektes für „Language of Advertising“.

Aufgabe war es, ein Produkt zu designen oder für einen Event zu werben. Natürlich sollte die Entscheidung für ein Design auch gut begründet werden.

Meine Wahl viel auf eine Werbung für den FIFA World Cup 2010, der ja bekanntlich in Südafrika stattfindet. Für den informierten Leser sicher keine Neuigkeit aber einige Spiele werden auch hier in Bloemfontein ausgetragen. Wahnsinn!

Die Stadt besitzt einen einzigartig hässlichen Bau. Das „Sand Du Plessis“ Gebäude mit dem zusammenhängenden „Andre Huguenet“ Theater. Angeblich hat der Bau des Hauses 60 Millionen Rand gekostet, wofür sicher kein einziger Rand für Ästhetik ausgegeben wurde.

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Nichtsdestotrotz habe ich dieses Gebäude als Model nachgebaut und mit einer großflächigen Werbung überzogen.

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So sollte es aussehen…

…und das ist dabei rausgekommen

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Das ganze Geschnippel, Gedrucke, Geleime, Geschneide, Gestalte und Gefummel hat mich zwar jede Menge Zeit gekostet, dennoch bin ich recht stolz auf das Resultat. Sicher, es ist nicht maßstabsgetreu aber dennoch frage ich mich warum ich so selten bastle. Hat es doch meditatives. Man kann in sich kehren und dazu beruhigt es noch ungemein.

Über Sinn und Unsinn lässt sich streiten, ich hatte auf jeden Fall Spaß beim basteln.
In diesem Sinne – Leim ab!





Rücksichtslose Bordsteinkanten

9 11 2007

Glücklicherweise habe ich Ersatz gefunden. Ersatz für mein geliebtes Canyon Iowa. So konnte ich mich auf machen Bloem und Umgebung mit dem Rad zu erkunden.

Rad fahren in Südafrika. Das klingt sicher traumhaft, doch das ist es nur bedingt. Ständig hat mit allerlei Gefahren zu kämpfen, von Überfällen mal ganz abgesehen. Anders als in Deutschland, gibt es hier keine Fahrradwege. Man kann schon froh sein, wenn man einen halbwegs intakten Fußweg findet. Doch die sind meist mit allerlei Hindernissen versehen. Fehlende Gehwegplatten, Müll, meterhohe Bordsteine, Löcher und Glasscherben, um nur einige zu nennen.

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Wenn üblicherweise kein Fußweg zum Fahren zur Verfügung steht oder er sich plötzlich nach der nächsten Kurve in Luft auflöst, dann muss man wohl oder übel auf die Straße ausweichen. Doch Obacht! Straßen in Südafrika sind im wahrsten Sinne ein gefährliches Pflaster. Wahrscheinlich bekommt ein Großteil der Südafrikaner ihren Führerschein zur Volljährigkeit geschenkt, anders ist ihre Fahrweise nicht zu erklären. Man wird geschnitten, fortwährend angehupt, bedrängt. Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer zu nehmen, das scheint hier unbekannt zu sein. Ein Radfahrer hat hier auf der Straße nur so viel zu suchen, wie ein Hamster in einer Mikrowelle. Aus diesem Grund sieht man auch nur äußerst selten andere Radfahrer (oder die wurden schon alle überfahren).

Doch wenn man erst einmal abseits der Straße angelangt ist und noch lebt, dann ist es wirklich traumhaft. Unberührte Landschaften, vorbei an Giraffen, Straußen und seltsamen „Riesenhamstern“.

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Aufpassen sollte man dennoch. Denn es gibt auch zwei die sich nicht ganz vertragen.

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…und noch ein paar Impressionen…

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Da wird sogar René Tann neidisch.